Der Flug

So ein 7,5 Stunden Flug hat schon was. Irgendwie ist das nix für mich. Nach 4 Stunden wusste ich nicht mehr, was ich noch machen sollte. Ich hatte irgendwie schon mit allem rumgespielt und schlafen kann ich im Flugzeug irgendwie nicht.

Aber fangen wir langsam an. Die Distanz nach Fortaleza beträgt:

Die zuvorkommenden Stewards und Stewardessen schenkten einen dann auch gleich ein. Habe dann mal alles durchprobiert, was sie zur Begrüßung an Alkoholika verteilten. Danach hatte ich auch schon mal das richtige Flugfeeling. Ausserdem brauchte ich ja auch nur nachtanken. Gab vorher in der Premium-Lounge ja genug 😀

Stößchen:

Weil alles so ungwohnt und neu war, spielte ich als ein bischen technikversierter Mann an den neuen Instrumenten rum. Habe dann auch gleich das System zum Absturz gebraucht, so das es sich automatisch rebootete. Gott sei Dank war es Linux. Fühlte mich dann auch gleich schon viel sicherer beim Flug 😉

Reboot tut gut (Wieso eigentlich nur bei mir?   hehe):

Tja, kaum in der Luft habe ich mein Sitz dann auch erst einmal in die gemütlichste Position gebracht. Herr Doktor, wenn ich liege, dann geht es ;). Dazu noch schnell das Bordprogramm durchgezappt und bei „Man in Black 3“ hängen geblieben, denn ich ausserordentlich gut fand. Und wie immer gab es dann natürlich auch was zu trinken. Die wollten mir die Weinpulle schon da lassen, das war mir dann aber doch zu peinlich. Der Wein „Monte da Cal – Reserva“ war aber auch wirklich sehr gut.

Die Mission des durstigen Mannes:

Das ganze Entertainment-System war eigentlich gut. Man konnte aus zig verschiedenen Filmen, Audio-CDs, Radio etc. wählen. Alles Sachen relativ aktuell. Ich selber hatte mir nach „Man in Black 3“ dann noch „Prometheus“ reingezogen. Ganz ehrlich, der war total scheisse. Wäre ich ich dafür ins Kino gegangen, hätte ich mich tot geärgert.
Es gab aber auch einige einfach Spiele, wofür die Fernbedienung extra ausgelegt war.

Vorderseite:

Rückseite:

Internet gab es wahrscheinlich auch, ich hatte danach aber nicht mehr gefragt, weil es vermutlich eh für viel Geld vermarktet wird.

Zu Essen gab es mehere Sachen zur Auswahl. Ich hatte mich dann für gegrillte Ente entschieden, die gar nicht so schlecht war. Im Ganzen verlief der Flug also sehr angenehm, wenn es sich nicht so in die Länge ziehen würde. Egal wann man rausguckte war auch nur Wasser unter einem. Hier nochmal die ganze Strecke als Weltkugel:

 

Aktualisiert am 6. Oktober 2012
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Kategorie Brasilien, Reisen

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