Festival Mùsicas do Mundo – FMM 2011 – Sines

Ich sage es mal so, Sines ist nicht gerade für seine hervorragenden Entertainment-Möglichkeiten bekannt wie ich im März/April nämlich festgestellt habe gibt es hier keine.

Umso mehr war ich bei meiner Ankunft überrascht, das die ganze Stadt unter Party war. Hinter meinen Hotel bzw. am „Parque de Campismo“ war alles voller kleiner Zelte. Man hörte viele Leute wild gestikulieren und überall lief Musik. Dies hat mich natürlich neugierig ich machte mich auf dem Weg um zu erkunden, was überhaupt los war.

Ich stellte fest, das ich genau zu der Zeit nach Sines gekommen bin, an dem das „Festival das Musica do Mundo“ in Sines stattfand. Nebenbei gibt es an der Rua de Vasco da Gama noch die Tasquinhas. So eine Art Fressmeile. Davon erzähle ich später aber nochmal was.

Das Festival war einsame spitze. Von den zum größtenteil nicht bekannten Künstlern mal abgesehen, war es eine sehr amüsante Sache. Ich lernte hier sehr viele Leuteaus den verschiedensten Kulturen kennen.

Vor allem den Mittwochabend war ich stark im Einsatz. Es trat zum Schluß eine aus Ghana/USA zusammengesetzte Band namens „Blitz-the Ambassador“ auf. Die Jungs – vom Rap mal abgesehen- haben echt gut Stimmung gemacht.

Hier mal ein Video:

Nachdem diese um 2.30h morgens ihr Debüt beendet hatte bin ich dann vollwankend Richtung Hotel gelaufen. Angekommen bin ich nicht. Ich wurde von einer Jam-Session vor der Kirchentür abgelenkt. Meine Schwäche ist, das ich nicht weitergehen kann, wenn irgendwo ein „Huhn“ geschlachtet wird. Es gab „freie Musik“, Alkohol und verbrannte Blumen 😛

Es war schon interessant. Es gab da ein paar wenige Musiker und der Rest hat mit dem was gerade möglich war auch Musik gemacht. Obwohl alle wild durcheinander spielten war es doch melodisch bzw. hat irgendwie an eine Art Trance-Session erinnert. War echt cool.

Der Junge hatt echt „Stehvermögen“. Der war nach der Erhöhung der Geschwindigkeit am Schwitzen wie Hulle. Hehe

Nein, das ist keine Mega-Pipe. Das ist ein Art Digeridoo oder sowas. Auf jedenfall war der die ganze Zeit damit am rum brummen 🙂

Ich habe dann gegen 5.30h das Ambiente verlassen, weil ich doch um 8.00h auf der Arbeit sein musste. Es war wahrhaft nicht leicht, aber in diesem Falle muss man mitnehmen, was man kriegen kann. In Sines gibt es nämlich sonst NIX.

 

Aktualisiert am 3. August 2011
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Kategorie Musik, Portugal, Reisen

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