„Feel free“ zum Wohle des Datenschutzes

Ich habe heute meine Web-Projekte von Google Analytics befreit. An und für sich ist das Tool eigentlich nicht schlecht. Für mich persönlich ist es aber nicht nutzbar.

Die Informationen die ich brauche, habe ich schon sowieso in meiner eigenen Logdatei-Auswertung. Weshalb also noch weiter Analytics benutzen?

Ich habe es jetzt aus allen Projekten entfernt und hoffe damit, das

1. die Seite ein kleines Tucken wieder schneller ist und
2. Google nicht mehr ganz soviele Daten von Besuchern meiner Seite bekommt.

Lustigerweise kam heute auch folgender Artikel raus: Google Analytcis: Datenschützer wollen Einsatz von Analytics verhindern

Da spricht wieder jemand, der von solchen Sachen keine Ahnung hat. Erstmal obliegt es dem Webseitenbetreiber selber, ob er seinen Besucher so etwas zumutet (es MUSS ja keiner auf die Webseite surfen) und zweitens haben aus Kostengründen viele Webseitenbetreiber Google AdSense oder ein anderes Werbeprogramm laufen.

Die Leute wollen es ja auch teilweise selber, weil sie nur noch Google benutzen. Man „googelt“ halt, anstatt das man „yahoot“ oder neuerdings „bingt“.
Wobei auch bei den beiden letzteren Suchmaschinen die Daten für eine personifizierte cookiefizierte Werbung ausgewertet werden.

Die Frage ist doch, zu welchen Preis gibt man seine Daten Preis und was wird mit den Daten gemacht. Ich habe mich dafür entschieden, das Google einen kleinen Teil der Daten nicht mehr bekommt. Dennoch werde ich weiterhin, wohl auch notgedrungen, Google Daten liefern.

Aktualisiert am 25. November 2009
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Kategorie Blog

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