Endlich mal die Wahrheit um Kinderpornographie

Die Ursel, also Ursula von der Leyen (Mutter der Nation), versucht ja schon einige Zeit ihre Internetsperre durchzubekommen und sie hat es auch bald geschafft.
Die meisten Zugangsprovider sind eingeknickt und mittlerweile bereit für einen Vertrag mit der Regierung.
Es wird aber von Anfang an von vielen Experten und auch sachkundigen Nutzern bezweifelt, das solche Sperren sinnvoll sind. Sie sind leicht zu umgehen.
Leider interessiert das den Durchschnittspolitiker nicht, denn es ist ja Wahlkampf und mit so einem Thema kann man sich profilieren.
Anstatt das man an der Wurzel ansetzt und Kinder wirklich davor schützt, wird es lieber mit einer Sperre ausgeblendet.

Die Ursel schielt bei Kritik aber immer in andere Länder und sagt, das dort erfolgreich Internetsperren eingerichtet worden sind. Hierzu zählt natürlich auch Schweden.
Doch jetzt kommt von da eine ganz andere Meinung.

Die Polizei des Vorzeigelands Schweden hat hingegen im FOCUS-Interview Zweifel an der Wirksamkeit von Blockaden geäußert. „Unsere Sperrmaßnahmen tragen leider nicht dazu bei, die Produktion von Webpornografie zu vermindern“, bilanzierte der Chef der Polizeiermittlungsgruppe gegen Kinderpornografie und Kindesmisshandlung in Stockholm, Björn Sellström. Die Zahl der gesperrten Seiten habe sich seit der Einführung des Systems im Jahr 2005 auf 5000 erhöht. Zudem könnten Nutzer die Stopp-Seiten problemlos umgehen.

Quelle: Focus.de

Auch erzählt die Ursel immer, das es ein Millionen Milliardengeschäft ist und dieser Sumpf ausgetrocknet werden muss. Man hat es ja schon mit der „Operation Himmel“ versucht, die ein Flop war. Auch der bloggende Anwalt Udo Vetter hat sich so seine Gedanken darum gemacht: „Die Legende von der Kinderpornoindustrie“
Nun kommt ein Professor der Uni Regensburg und behauptet das auch.

Auch die Annahme, das lukrative Kinderpornogeschäft mittels Überwachung der Geldströme auszutrocknen, ziehen Experten in Zweifel. Der Professor für forensische Psychiatrie an der Universität Regensburg, Michael Osterheider, schätzte in FOCUS: „Zwei Drittel der Täter tauschen Bilder kostenlos im Web.“ Anfang März hatten sich zur Aufdeckung von Transaktionen zwischen Produzenten, Vertreibern und Konsumenten von Kinderpornografie große Finanzdienstleister wie Visa oder Mastercard zur „European Financial Coalition“ zusammengeschlossen.

Quelle: Focus.de

Tja Ursel, irgendwie bist du wirklich merkbefreit. Wenn ein Haus brennt, dann versucht man es mit der Feuerwehr und meistens mit Wasser. Man baut aber keine Mauer darum, um es nicht mehr zu sehen.

Aktualisiert am 30. März 2010
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Kategorie Allgemein

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