Saturn schaut sich meine Seite an

Ich hatte ja (wie bereits in diesem Beitrag beschrieben) zu Weihnachten ein Handy im Saturn in Bad Oeynhausen gekauft. Da ich mit der Freundlichkeit nicht gerade zufrieden war, habe ich mir in dem Blog hier mal etwas Luft verschafft.

Ich hatte die Verkäuferin dort mit Ihrem Namen genannt und seitdem scheinen sich Mitarbeiter von Saturn für mein Blog zu interessieren. Surfen in der Arbeitszeit sozusagen 😛

saturn-surfer-1

Daraufhin habe ich um 16.35 Uhr ein Email mit einem etwas seltsamer Rechtschreibung und Zeichensetzung bekommen, in der ich aufgefordert werde, das ich den Namen doch bitte entfernen soll.

Hallo Herr xxxxxxx,ich bin die nette Verkäuferin die Sie in Ihrem tollem Komentar(muß ich mich nicht zu äußern 😉 mit Namen nennen.Da dies Rechtlich nicht zulässig ist werden sie bitte unverzüglich meinen Namen entfernen, ansonsten werde ich gerichtliche schritte gegen sie einleiten.

(Anmerkung: Die x habe  ich in den Text gemacht, da mein Name eh schon oft genug in den Suchmaschinen steht. Alles andere ist original.)

Da mir der Name nicht wirklich wichtig ist, mach ich das natürlich.
Aber, oh Graus, man wird dann doch glatt nochmal kontrolliert:

saturn-surfer-kontrollesaturn-surfer-kontrolle-naechster-tag

Seitdem kommen auch vermehrt andere Suchen von Teleos & T-Online-IPs zu „Saturn Bad Oeynhausen“ oder „saturn bad oeynhausen 23.12“ über Google und auch mal über Yahoo rein.

Entweder ist das ein Event über das man sprechen kann oder ich habe jemanden auf den Zeh getreten. Wer weiß es!?

Aktualisiert am 24. Januar 2009
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Kategorie Bad Oeynhausen

3 Kommentare

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  1. Kommentar von Andreas:

    Ob die Namensnennung rechtlich zulässig ist oder nicht, weiß ich leider auch nicht. Ich verzichte in solchen Fällen allerdings immer darauf und kläre das separat.

    Und gerade im Saturn haben wir gestern eine wirklich freundliche Beratung gehabt – allerdings in einem anderen Bereich. Ist bestimmt auch Tagesform.

    27. Januar 2009 @ 21:02
  2. Kommentar von Hans A. Plast:

    Wer im Internet präsent ist, muss sich an eine Vielzahl von Gesetzen halten. Dies gilt für private Seitenbetreiber ebenso wie für Unternehmen.
    Vielen fällt es schwer die riesige Anzahl an Gesetzen, Richtlinien und Gerichtsurteilen zu diesem Thema zu verstehen und umzusetzen. Die Folge sind oftmals kostenpflichtige Abmahnungen.
    Dessen sollte sich schon bewußt sein wenn man „Klarnamen“ in das
    Internet setzt und anprangert.

    8. Februar 2009 @ 15:25
  3. Kommentar von Agadius:

    Was hat das denn mit dem Internet zu tun?

    Da Deutschland ein Rechtsstaat ist, gilt überall ein Gesetz. Auch im Internet, sofern derjenige den Wohnsitz in der BRD hat oder der Server auf deutschen Boden steht. Für andere Staaten gilt halt anderes Recht.

    Ich möchte einen sehen, der die „riesige Anzahl“ an Gesetzen etc. verstehen und umsetzen kann. Denn nicht einmal Juristen können das. Deswegen gibt es auch Fachanwälte.

    Und wo soll ich mir da bewusst sein? Weswegen genau? Was ist an Klarnamen so falsch?
    Ich muss doch auch meinen richtigen Namen angeben, weswegen darf man dann nicht andere Namen genauso verwenden?
    Da kann mir Hans A. Plast bestimmt mal die rechtliche Grundlage für nennen, oder?

    8. Februar 2009 @ 18:30

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