Ein Heller und ein Batzen

Das Lied „Ein Heller und ein Batzen“ entstand zwischen 1820-1830. Es wurde von Albert von Schlippenbach während seiner Studienzeit geschrieben.

 

1. Ein Heller und ein Batzen,
Die waren beide mein, ja mein
Der Heller ward zu Wasser,
Der Batzen zu Wein, ja Wein,
Der Heller ward zu Wasser,
Der Batzen zu Wein.

Refrain
Heidi, heido, ha ha
Heidi, heido, hei ha ha ha

 

2. Die Wirtsleut und die Mädel,
Die rufen beid‘: „Oh weh! Oh weh!“,
Die Wirtsleut, wenn ich komme,
Die Mädel, wenn ich geh, ja geh.
Die Wirtsleut, wenn ich komme,
Die Mädel, wenn ich geh.

Refrain

 

3. Mein Strümpf die sind zerrissen,
Mein Stiefel sind entzwei, ja zwei
Und draußen auf der Heide,
Da singt der Vogel frei, ja frei.
Und draußen auf der Heide,
Da singt der Vogel frei.

 

Refrain

4. Und gäb’s kein Landstraß nirgends,
Da säß ich still zu Haus, ja Haus
Und gäb’s kein Loch im Fasse,
Da tränk ich gar nicht draus! Ja draus.
Und gäb’s kein Loch im Fasse,
Da tränk ich gar nicht draus!

 

Refrain

5. Das war ’ne wahre Freude,
Als mich der Herrgott schuf, ja schuff.
Ein Kerl wie Samt und Seide,
Nur schade, daß er suff, ja suff.
Ein Kerl wie Samt und Seide,
Nur schade, daß er suff.

Volksweise aus Ostpreußen

 

Aktualisiert am 20. März 2008
Stichworte:
Kategorie Altes Liedgut

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